Geschichte

Eine Reise durch eine erfolgreiche Unternehmensgeschichte.

Die heutige TLT-Turbo GmbH mit Sitz in Zweibrücken entstand aus der Dinglerwerke AG (Zweibrücken), der Benno Schilde AG (Bad Hersfeld) und dem Bereich Ventilatoren der Babcock Wilcox AG (Oberhausen).

1827 wurde in Zweibrücken die Dinglerwerke AG gegründet. Nach der Übernahme des Fachbereiches Ventilatoren der Babcock Wilcox AG wurde im Juli 1970 die Turbo Lufttechnik in Zweibrücken gegründet. 1975 wurde die TLT Babcock Inc. in Ohio, USA gegründet.

Im Jahr 1981 erfolgte die Eingliederung des Ventilatorenbereiches der Deutschen Babcock AG in die Turbo Lufttechnik mit dem Standort in Oberhausen. 1992 wurde die Turmag übernommen.

Im Rahmen der Zusammenführung aller europäischen Babcock Borsig Ventilatorenfirmen, kam 1995 der Bereich Serien- und Industrieventilatoren der Babcock BSH-AG mit dem Standort Bad Hersfeld (1874 als Benno Schilde AG in Bad Hersfeld gegründet) zur Turbo Lufttechnik.

Im Jahr 1996 wurde der Ventilatorenbereich der KK&K mit dem Standort in Frankenthal übernommen. 2001 wurde dann die Turbo Lufttechnik GmbH und die TLT Babcock Inc. zur TLT-Gruppe zusammengefasst.

In der Folge der Insolvenz der Babcock Borsig AG, wurde im Juli 2002 für die Turbo Lufttechnik der Insolvenzantrag gestellt. Die Turbo Lufttechnik beschäftigte zu diesem Zeitpunkt in Deutschland 425 Mitarbeiter und hatte im Jahr zuvor ein positives Ergebnis erzielt.

Anfang 2003 wurden die deutschen Standorte der Turbo-Lufttechnik GmbH durch den Frankenthaler Maschinenbaukonzern AG Kühnle, Kopp & Kausch übernommen und firmieren seither als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen TLT-Turbo GmbH. Die TLT-Babcock Inc. wurde von der New York Blower Company gekauft.

Zur AG KK&K gehören neben der TLT-Turbo auch die Unternehmen Schiele (Frankenthal), die HV-Turbo (Dänemark) sowie die PGW-Turbo (Leipzig). Die TLT-Turbo beschäftigt an den Standorten in Zweibrücken, Bad Hersfeld, Oberhausen und Frankenthal insgesamt rund 400 Mitarbeiter.

Im November 2006 wurde die Kühnle, Kopp und Kausch AG (KK&K) mit der TLT-Turbo GmbH durch die Siemens AG übernommen und in das Geschäftsgebiet Siemens Power Generation Oil & Gas and Industrial Applications (PG I) eingegliedert. Die TLT-Turbo beschäftigt an den Standorten in Zweibrücken, Frankenthal, Bad Hersfeld und Oberhausen insgesamt rund 488 Mitarbeiter.

Die TLT-Turbo GmbH ist bei der Siemens AG im Energy Sector und dort in der Oil & Gas Division integriert. Das Unternehmen hat sich bestens positioniert und sich eine bedeutende Marktposition erarbeitet. Insgesamt arbeiten nun 500 Menschen bei TLT-Turbo.

Chronologischer Ablauf
1827
Gründung der Dinglerwerke AG in Zweibrücken
1873
Erster Radialventilator für die Grubenbewetterung
1874
Gründung der Benno Schilde Maschinen- und Apparatebaufabrik in Bad Hersfeld
1878
Erster Radialventilator der Benno Schilde AG
1925
Erster Radialventilator aus Oberhausen
1932
Erster Axialventilator für Windkanalanlagen
1951
Erster Gleichdruck-Axialventilator
1966
Gründung des Serienwerkes in Bad Hersfeld
1970
Gründung der Turbo Lufttechnik mit Sitz in Zweibrücken
1971
Erster Brandgasventilator für die Gebäudeentrauchung
1972
Übernahme der Tromag, Bebra
1973
Übernahme der Turbon, Berlin
1975
Gründung der TLT-Babcock Inc., USA
1981
Integration des Standortes Oberhausen in die Turbo Lufttechnik
1992
Übernahme der Turmag
1995
Zusammenfassung aller europäischen Babcock Borsig Ventilatorenbaufirmen in die Turbo Lufttechnik
1996
Übernahme der KK&K-Sparte Ventilatoren
2001
Die TLT-Babcock Inc. USA, die TLT Co-Vent, Canada und die Turbo Lufttechnik GmbH werden zu einer Gruppe zusammengefasst
2002
Insolvenz der Turbo Lufttechnik GmbH, ausgelöst durch die Insolvenz der Babcock Borsig AG.
2003
Der KK&K-Konzern übernimmt die deutschen Standorte der Turbo-Lufttechnik GmbH. Umfirmierung in TLT-Turbo GmbH.
2006
Die Siemens Energy übernimmt den KK&K Konzern mit der TLT-Turbo GmbH.
2010
Die TLT-Turbo GmbH ist seit 2006 erfolgreich innerhalb der Siemens AG im Energy Sector in der Oil & Gas Division integriert.



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